Zeiss Batis 135mm f/2.8 135mm
Das Apo Sonnar-Design liefert eine außergewöhnliche Schärfe und kontrastreiche Bilder durch die ZEISS T*-Vergütung, während der integrierte optische Bildstabilisator Verwacklungen bei 135mm Brennweite effektiv reduziert. Das innovative OLED-Display zeigt Fokusdistanz und Schärfentiefe auch bei schlechtem Licht präzise an, und die wetterfeste Metallkonstruktion wiegt nur 614g. Dieses Objektiv ist die beste Wahl für Porträtfotografen, die eine perfekte Freistellung bei f/2.8 mit einem robusten, zuverlässigen Autofokus für Sony E-Mount kombinieren möchten.
Überblick
Das Wichtigste in 30 Sekunden
Das Zeiss Batis 135mm f/2.8 ist ein Porträt-Spezialist mit atemberaubender Bildqualität und cremigem Bokeh in einem erstaunlich kompakten Gehäuse. Die optische Stabilisierung und das OLED-Display sind praktische Features, die den hohen Preis etwas abfedern. Für Action oder Makro ist es aber völlig ungeeignet, und die f/2.8-Blende limitiert dich bei wenig Licht im Vergleich zu schnelleren 135mm-Optionen. Wenn du den Zeiss-Look suchst und auf Gewicht achtest, greif zu, aber achte auf einen fairen Preis um die 1.000 Dollar.
Vor- und Nachteile
Vorteile
- Herausragende Bildschärfe bis in die Ecken, selbst bei Offenblende 84th
- Wunderschönes, cremiges Bokeh ohne störende Artefakte 83rd
- Kompakt und mit 614g angenehm leicht für eine 135mm-Festbrennweite 81st
- Effektiver optischer Bildstabilisator für ruhige Freihand-Shots 81st
- Robuste, wetterfeste Metallkonstruktion mit praktischem OLED-Display
Nachteile
- Stolzer Preis, der den Geldbeutel deutlich spüren lässt
- Naheinstellgrenze macht Makro-Aufnahmen praktisch unmöglich
- f/2.8 ist für Low-Light im Vergleich zu 135mm f/1.8-Optionen eine Einschränkung
- Autofokus-Geschwindigkeit ist gut, aber nicht auf Sport-Niveau
- Die Festbrennweite schränkt die Vielseitigkeit im Alltag stark ein
Was Besitzer sagen
Was Nutzer sagen
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Die Fakten
Leistung
Die optische Leistung ist, wenig überraschend, die Paradedisziplin dieses Objektivs. Das Apo Sonnar-Design korrigiert chromatische Aberrationen so gut wie unsichtbar, und die T*-Vergütung hält Streulicht und Reflexe selbst bei Gegenlicht zuverlässig in Schach. In der Praxis bedeutet das: Bilder, die schon bei Offenblende f/2.8 messerscharf sind, mit einem Mikrokontrast, der Porträts eine fast dreidimensionale Tiefe verleiht. Die Schärfe ist nicht nur im Zentrum top, sondern zieht sich beeindruckend gleichmäßig bis an die Ränder, was bei hochauflösenden Bodies wie einer A7R IV oder V voll zur Geltung kommt.
Das Bokeh liegt im 81. Perzentil, und das sieht man sofort. Die 14 Elemente in 11 Gruppen arbeiten zusammen, um einen Abfall von der Schärfeebene zu erzeugen, der butterweich ist, ohne dabei strukturlos zu wirken. Highlights im Hintergrund bleiben rund und ohne Zwiebelringe, was bei Spitzlichtern in Laub oder bei Stadtlichtern bei Nacht einen echten Wow-Effekt erzeugt. Der Autofokus ist mit einem 55. Perzentil solide, aber nicht rekordverdächtig. Er ist schnell und treffsicher genug für ruhige Porträtsessions, aber bei schnellen Action-Sequenzen wirst du merken, dass es flinkere Linsen im Sony-Lineup gibt.
Technische Daten
Alle technischen Daten
Optics
| Type | Telephoto |
| Focal Length Min | 135 |
| Focal Length Max | 135 |
| Elements | 14 |
| Groups | 11 |
| Coating | ZEISS T* coating |
Aperture
| Max Aperture | f/2.8 |
| Min Aperture | f/2.8 |
| Constant | Yes |
Build
| Mount | Sony E |
| Format | full-frame |
| Weather Sealed | Yes |
| Weight | 0.6 kg / 1.4 lbs |
| Filter Thread | 67 |
AF & Stabilization
| AF Type | Autofocus |
| Stabilization | Yes |
Im Vergleich
Die direkte Konkurrenz für das Batis 135mm kommt nicht von den Superzooms wie dem Tamron 18-300mm oder dem Sigma 16-300mm, die in unserer Liste auftauchen. Diese Allrounder spielen in einer völlig anderen Liga, was Bildqualität und Lichtstärke angeht. Der wahre Gegner ist das Sigma 135mm f/1.8 DG HSM Art. Das Sigma ist eine ganze Blendenstufe schneller, was bei wenig Licht und für noch extremeres Bokeh einen klaren Vorteil bringt, aber es ist auch ein ordentlicher Klotz und wiegt über 1.100 Gramm. Das Zeiss kontert mit weniger als der Hälfte des Gewichts und eingebauter Stabilisierung, was es zur besseren Wahl für lange, freihändige Shootings macht.
Ein anderer Gedanke ist das Sony FE 135mm f/1.8 GM. Das GM ist in puncto Schärfe und Autofokus-Geschwindigkeit die absolute Referenz und spielt in der obersten Liga, kostet aber auch entsprechend. Das Batis positioniert sich als die etwas entspanntere, charakterstarke Alternative. Es ist für Fotografen, die nicht die letzte Millisekunde Autofokus-Speed brauchen, sondern ein Objektiv mit einer besonderen Bildsignatur und einem Formfaktor, der nicht den Arm auskugelt.
| Spec | Zeiss Batis 135mm f/2.8 135mm | Sigma Contemporary 16-300mm f/3.5-6.7 DC OS | Tamron Di III 18-300mm f/3.5-6.3 Di III-A VC VXD | Canon RF 28-70mm f/2.8 IS STM | Panasonic LUMIX S S-R28200 | Sony G Master SEL70200GM2 |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Focal Length | 135mm | 16-300mm | 18-300mm | 28-70mm | 28-200mm | 70-200mm |
| Max Aperture | f/2.8 | f/3.5 | f/3.5 | f/2.8 | f/4 | f/2.8 |
| Mount | Sony E | Sony E | Fujifilm X | Canon RF | L-Mount | Sony E |
| Stabilization | true | true | true | true | true | true |
| Weather Sealed | true | true | false | true | true | true |
| Weight (g) | 614 | 615 | 92 | 495 | 413 | 1045 |
| AF Type | Autofocus | HLA | VXD linear motor | STM | Autofocus | XD Linear Motors |
| Lens Type | telephoto | zoom | zoom | zoom | macro | telephoto |
| Compare | Compare | Compare | Compare | Compare |
| Produkt | AF | Bokeh | Build | Macro | Optical | Aperture | Versatility | Nutzerresonanz | Stabilization |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Zeiss Batis 135mm f/2.8 135mm | 54.8 | 81.4 | 58 | 7.9 | 63.1 | 83.8 | 34 | 82.9 | 80.5 |
| Sigma Contemporary 16-300mm f/3.5-6.7 DC OS Compare | 54.8 | 84.3 | 57.8 | 86.5 | 98.8 | 77 | 99.6 | 82.9 | 99.1 |
| Tamron Di III 18-300mm f/3.5-6.3 Di III-A VC VXD Compare | 98.1 | 75.1 | 96.3 | 88.4 | 73.5 | 77 | 99.2 | 82.9 | 80.5 |
| Canon RF 28-70mm f/2.8 IS STM Compare | 85.5 | 86.2 | 67.2 | 77.4 | 84.4 | 83.8 | 77.4 | 87.9 | 98.2 |
| Panasonic LUMIX S S-R28200 Compare | 54.8 | 77.9 | 73.8 | 89.5 | 90.9 | 71.5 | 95.7 | 75.3 | 99.4 |
| Sony G Master SEL70200GM2 Compare | 98.1 | 90.8 | 33.3 | 33.1 | 87.2 | 83.8 | 79.4 | 94.8 | 80.5 |
Preis
Preis-Leistungs-Verhältnis
Das Preisschild ist die Achillesferse des Batis 135mm. Mit einem Einstiegspreis um die 969 Dollar bei einigen Händlern und absurden Spitzen bis über 2.500 Dollar ist die Spanne ein einziges Rätsel. Unser Tipp: Vergleiche die Angebote genau, denn für knapp unter 1.000 Dollar ist es ein fairer Deal für das gebotene Optik-Niveau. Alles darüber hinaus ist schwer zu rechtfertigen, es sei denn, du hast Geld zu verschenken.
Im Vergleich zu einem Sigma 135mm f/1.8 Art, das oft günstiger zu haben ist, verzichtest du beim Zeiss auf eine Blendenstufe, gewinnst aber an Kompaktheit und Gewichtsersparnis. Du zahlst hier eindeutig für den Zeiss-Look, die Verarbeitung und die Integration in das Batis-Design. Ob dir das den Aufpreis wert ist, hängt davon ab, wie sehr du das letzte Quäntchen Bildästhetik und das haptische Erlebnis schätzt.
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Überblick
Das Zeiss Batis 135mm f/2.8 ist so etwas wie der Gentleman unter den Teleobjektiven für Sonys E-Mount. Es schreit nicht nach Aufmerksamkeit mit einer riesigen f/1.4-Blende, sondern setzt auf eine Kombination aus kompakter Bauweise, optischer Bildstabilisierung und dem typischen Zeiss-Pop. Mit 614 Gramm ist es für eine 135mm-Festbrennweite erstaunlich handlich und fühlt sich an einer A7-Kamera nie klobig an. Das eingebaute OLED-Display für die Fokusdistanz ist ein nettes Gimmick, das man schnell zu schätzen lernt, besonders wenn man im Dunkeln manuell arbeitet.
Für wen ist dieses Objektiv also gedacht? In unserer Datenbank schneidet es in den Kategorien Porträt (76,5/100) und professioneller Einsatz (71,4/100) am besten ab. Wenn du also Hochzeiten, Events oder inszenierte Porträts shootest und ein Objektiv suchst, das Hauttöne schmeichelhaft rendert und den Hintergrund in cremige Unschärfe taucht, bist du hier genau richtig. Auch für Video ist es mit 70,9 Punkten eine solide Wahl, vor allem wegen des leisen Autofokus und der Stabilisierung.
Aber lass uns ehrlich sein: Ein 135mm f/2.8 ist kein Allrounder. Die Vielseitigkeit liegt mit einem 34. Perzentil eher im Keller, und für Makroaufnahmen ist es mit einem mageren Wert von 43,6 von 100 schlichtweg nicht gemacht. Das ist ein Spezialist, kein Schweizer Taschenmesser. Wenn du also bereit bist, für erstklassige Bildqualität und Verarbeitung einen Batzen Geld hinzublättern und mit der Festbrennweite leben kannst, lies weiter.
Häufige Fragen
Q: Ist das Zeiss Batis 135mm f/2.8 für Sport- oder Action-Fotografie geeignet?
Eher nicht. Der Autofokus liegt im soliden Mittelfeld und ist für Porträts und ruhigere Szenen absolut ausreichend, aber für schnelle, unvorhersehbare Bewegungen ist er nicht flink genug. Für Sport würden wir eher zu einem nativen Sony GM-Objektiv oder einem schnellen 70-200mm-Zoom raten.
Q: Kann ich mit diesem Objektiv auch Makro-Aufnahmen machen?
Nein, das ist eine der größten Schwächen. Mit einem Makro-Score von nur 43,6 von 100 in unserer Datenbank ist die Naheinstellgrenze einfach zu lang, um kleine Details formatfüllend abzubilden. Wenn du Nahaufnahmen machen willst, brauchst du ein dediziertes Makro-Objektiv.
Q: Wie schlägt es sich im Vergleich zum Sigma 135mm f/1.8 Art?
Das Sigma bietet eine ganze Blendenstufe mehr Licht und damit extremeres Bokeh und bessere Low-Light-Leistung, ist aber fast doppelt so schwer und hat keine optische Stabilisierung. Das Zeiss ist die kompaktere, leichtere und besser stabilisierte Wahl mit einem einzigartigen Farb- und Kontrast-Look, während das Sigma die puristische Low-Light-Waffe ist.
Q: Funktioniert die optische Bildstabilisierung mit dem kamerainternen Stabilisator von Sony?
Ja, die optische Stabilisierung im Objektiv arbeitet nahtlos mit dem IBIS-System der Sony-Kameras zusammen. Das sorgt für eine sehr effektive Kombination, die dir mehrere Blendenstufen an Belichtungsspielraum für verwacklungsfreie Freihand-Aufnahmen gibt, was bei 135mm Brennweite ein großer Vorteil ist.
Für wen es nicht geeignet ist
Dieses Objektiv ist nichts für dich, wenn du ein Allround-Tele suchst. Die Festbrennweite von 135mm ist extrem spezialisiert und wird dich bei Events oder auf Reisen schnell frustrieren, wenn du nicht schnell genug den Abstand zum Motiv ändern kannst. Schau dir stattdessen ein hochwertiges 70-200mm f/2.8 oder sogar das Tamron 70-180mm f/2.8 an, wenn du flexibler bleiben willst.
Auch wenn du oft in engen Räumen fotografierst, lass die Finger davon. Der nötige Arbeitsabstand für ein Porträt mit 135mm ist beträchtlich, und in einem kleinen Studio oder einer Wohnung wirst du schnell an Grenzen stoßen. Ein 85mm-Objektiv, wie das Batis 85mm f/1.8 oder das Sony FE 85mm f/1.8, wäre hier die deutlich praktikablere und günstigere Alternative.
Fazit
Wenn Porträts dein Brot und Butter sind und du ein Objektiv suchst, das einen unverwechselbaren Look liefert, ohne dich mit einem Ziegelstein am Body zu belasten, ist das Zeiss Batis 135mm f/2.8 eine fantastische Wahl. Die Kombination aus Schärfe, Bokeh und Farbwiedergabe ist süchtig machend und wird dir bei jedem Shooting ein zufriedenes Grinsen ins Gesicht zaubern. Die Stabilisierung macht es zudem zu einem starken Werkzeug für Videoaufnahmen aus der Hand.
Für Sport- oder Wildlife-Fotografen ist es dagegen die falsche Waffe. Der Autofokus ist nicht schnell genug, um unvorhersehbare Bewegungen zuverlässig zu tracken, und die Festbrennweite von 135mm lässt dir keinen Spielraum, wenn das Motiv plötzlich näher kommt. In diesen Fällen solltest du dein Geld eher in ein schnelles 70-200mm f/2.8-Zoom investieren. Und wenn du auch nur gelegentlich mal ein Detail in Nahaufnahme festhalten willst, lass die Finger davon, die Makro-Fähigkeiten sind schlicht nicht existent.